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Zeitmanagement

Wenn wir den Umgang mit der Zeit verbessern wollen, müssen wir zunächst schauen, wo die Zeit eigentlich bleibt. Anhand eines Mind-Maps wollen wir unseren Zeitplan verbessern.

Was ist Zeitmanagement?

Zeitmanagement ist das systematische und disziplinierte Planen der eigenen Zeit. Der Zweck des Zeitmanagements ist es, mehr Zeit für die wichtigen Dinge des Lebens (Beruf, Studium, ....) zu haben.

 

 

 

In diesem Beispiel betrachten wir unsere Zeitplanung für die nächste Woche.

1 Kommentar 16.1.09 13:28, kommentieren

Zeitmanagement

Zunächst werden alle Termine für die nächste Woche in das Mind-Map eingetragen. Dabei ist die Anordnung unwichtig.

16.1.09 13:33, kommentieren

Zeitmanagement

Bei diesem Schritt werden die Termine gedanklich nach deren Wichtigkeit sortiert und dementsprechend farblich gekennzeichnet.

16.1.09 13:40, kommentieren

Zeitmanagement

Am Ende können die Termine nach ihrer Wichtigkeit sortiert werden, um eine bessere Übersichtlichkeit zu erreichen.

Anhand dieses Mind-Map-Beispiels soll verdeutlicht werden, dass Inhalte wichtiger sind als Zeitstrukturen. Diese Art der Zeitplanung soll vor Augen führen, was an dem, was zu erledigen ist, wichtig ist.

1 Kommentar 16.1.09 13:46, kommentieren

EQR - Diagramm

Funktionsweise des EQR "

2 Kommentare 10.1.09 12:19, kommentieren

Was ist der "Europäische Qualifikationsrahmen EQR"?

1. Wer hat diesen EQR beschlossen?

 

Die Entwicklung des Europäischen Qualifikationsrahmen geht auf das Jahr 2004 zurück.

Die Bildungsminister aus 32 europäischen Staaten haben am 14.12.2004 in Maastricht beschlossen einen europäischen Qualifikationsrahmen (EQR) zu schaffen.

 

2. Wozu dient der EQC?

 

Der Europäische Qualifikationsrahmen stellt ein einheitliches Raster für die Einordnung und Wertigkeit von Kompetenzen jeglicher Art dar. Damit entsteht ein gemeinsames Bezugssystem für Qualifikationen, welches bildungsbereichsübergreifend auf alle Bildungssysteme in Europa anwendbar sein soll.

Der EQR umfasst demnach sowohl schulische und berufliche als auch Hochschulbildung.

Es wird insgesamt acht Niveaustufen geben, die der EQR als Rahmen einer Qualifikationsbewertung vorgibt. Jeder Niveaustufe wird eine bestimmte Zahl von Kreditpunkten zugeordnet, die nach verschiedenen Kriterien (Dauer des Lernprozesses, Lernaufwand und anderes mehr) vergeben werden sollen (vgl. EU-Kommission 2006). Tragendes Prinzip der Niveauzuordnung von Qualifikationen ist die Orientierung an Lernergebnissen („learning outcomes“. Als Lernergebnisse werden dabei die Gesamtheit der von einer Person am Ende eines Lernprozesses erworbenen Kenntnisse, Fähigkeiten und Kompetenzen bezeichnet.Dabei bleibt die Zuordnung von Qualifikationen und Abschlüssen zu den Niveaustufen des EQR in der bildungspolitischen Verantwortung der einzelnen Staaten. Die europäischen Mitgliedsstaaten sind daher „auf freiwilliger Basis“ aufgefordert, eigene Nationale Qualifikationsrahmen (NQR) zu entwickeln. Diese sollen die jeweiligen Bildungstraditionen und die unterschiedlichen nationalen Anforderungen berücksichtigen, aber gleichzeitig mit den Konstruktionsprinzipien des EQR kompatibel sein.Das Ziel ist es, berufliche Qualifikationen - ungeachtet der unterschiedlichen nationalen Bildungssysteme - grenzüberschreitend vergleichbar zu machen und sie angemessen einzustufen. Diese Vergleichbarkeit und Transferierbarkeit der Bildungsniveaus soll zu einer deutlichen Erhöhung der beruflichen Mobilität der Bürger in Europa beitragen.

Die Lernergebnisse sollen anhand eines einheitlichen Kreditpunktesystems bewertet und dadurch zu den entsprechenden Niveaustufen des EQR zugeordnet werden können. Diese Leistungspunkte sollen europaweit „wie eine gemeinsame Währung“ einsetzbar sein.

Den politischen Hintergrund für diese Neuorientierung der beruflichen Bildung stellt die

Absichtserklärung der EU dar, einen gemeinsamen „europäischen Bildungsraum“ zu schaffen.

 

3. Welche Folgen hat die Einführung des EQR auf das Bildungssystem?

 

negative Folgen:

  • eine Schwächung von auf das Ziel beruflicher Handlungsfähigkeit bezogenen Bildungswegen und Bildungsgängen durch eine vereinseitigte outcome-Orientierung;
  • eine organisatorische und institutionelle Aufsplitterung von Bildungs- und Ausbildungswegen durch eine Modularisierung von Ausbildung;
  • eine dementsprechende Fragmentierung bzw. Aushöhlung von Berufsqualifikationen, die durch Flexibilitäts- und Kosteninteressen von Unternehmen befördert wird;
  • eine Schwächung öffentlicher Regelungen, gesellschaftlicher Normierungen und gesellschaftlicher Beteiligung zugunsten von marktgesteuerten Bildungs- und Zertifizierungsorganisationen;
  • eine weitere Ausdifferenzierung und Verfestigung betrieblicher (und möglicherweise auch gesellschaftlicher) Abstufungen im Sinne von entlohnungsrelevanten Hierarchie-Ebenen durch eine Aufblähung von "Niveaustufen";
  • eine Erosion von Beruf und Beruflichkeit als gesellschaftliche Institution mit gravierenden betrieblichen (z.B. Arbeitsorganisation, Entlohnung) und gesellschaftlichen (z.B. Arbeitsmarkt und Arbeitsverhalten) Folgen.

positive Folgen:

  • die Erleichterung von Bildungs- und Arbeitsmarktmobilität durch Transparenz der Bildungsinhalte und Abschlüsse;
  • die größere Durchlässigkeit zwischen den nationalen Bildungssystemen durch eine einheitliche Währung von Leistungspunkten;
  • die größere Durchlässigkeit innerhalb der nationalen Bildungssysteme, zwischen allgemeinbildenden, beruflichen und hochschulischen Bildungsbereichen;
  • Förderung des Zugangs zu Bildung durch Modularisierung und Anerkennung von Teilqualifikationen;
  • Förderung lebenslangen Lernens durch Einbeziehung informellen Lernens.
  • Dies alles wird nur zu haben sein, wenn Bildungsinhalte und Bildungsgänge sowie die gesamte Bildungsarchitektur umgebaut und erneuert werden. Gewerkschaftliche Reformvorstellungen könnten dazu ein guter Wegweiser sein (IG Metall/ver.di 2006)
Die erste Folge des von der EU initiierten EQR ist eine kontroverse Diskussion
über selbigen. Mit drei Instrumenten, von denen eines der EQR ist, soll ein
europäischer Arbeitsmarkt vorangetrieben und für mehr Transparenz gesorgt werden.
Da die EU aus 27 Staaten mit teils sehr unterschiedlichen Bildungssystemen
besteht gestaltet sich dies jedoch als äußerst schwierig. Dennoch haben bereits viele
Mitgliedsstaaten gemäß dem EQR eigene Nationale Qualifikationsrahmen (NQR) erstellt,
bis zum Jahr 2010 sollen diese an den EQR gekoppelt werden.
Ab 2012 sollen erste Zeugnisse und Diplome einen EQR-Verweis tragen und den Abolventen
helfen, im EU-Ausland ihren Bildungsabschlüsse mit denen des jeweiligen Landes vergleichbarer
zu machen.
Ob und inwiefern sich also der EQR positiv ausgewirkt hat ist erst in ein paar Jahren
prognostizierbar, jedoch sind mehr Transparenz und damit einhergehende höhere berufliche
Chancen im EU-Ausland in jedem Fall erstrebenswert.



4 Kommentare 10.1.09 00:58, kommentieren